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Mittwoch, 17. Februar 2016

Form: Mensch

"... Gott sind wir selbst, Bewusstsein das wandert
von Form zu Form, um zu wachsen und zu werden
Und die Angst jeder Form ist das sogenannte Sterben.
Doch Sterben ist Werden und Leiden ist Lernen
und die Scherben die wir erben, sind wir selbst aus dem Fernen,
um uns zu geben, was wir gegeben haben,
in Worten und Gedanken und Gefühlen und in Taten.
Und Werden werden wir, bis die Welt implodiert
und sich alles,was ist, wieder von vorne gebiert,
denn in uns ruht das unendliche Jetzt.
Es durchdringt und gebiert und zersetzt
und vereint und verteilt und vernetzt so komplex,
dass es uns die Vorstellung zerfetzt.
Natur ist nichts weiter als Bewusstsein, das wächst.
Es sind wir, die wir werden, im unendlichen Jetzt."

vollständiger Song:

Montag, 15. Februar 2016

Der Mensch, wie er geboren ist- ist nicht perfekt.

"Wenn Menschen mit Maschinen in Kontakt kommen..."



Darf ich vorstellen - die ersten "Digital Natives".Generation Y.
Die Generation, welche mit der neuesten Technik aufgewachsen ist und sich mit ihr weiter entwickelt.
Der einzige Unterschied dabei: der Mensch wird älter und die Maschiene moderner und hoch entwickelter.
Und je weiter sie sich entwickelt, umso mehr sind wir als Menschen auf die Technik angewiesen. Ja schon süchtig danach, uns es so bequem wie möglich zu machen.
Ein einfaches Beispiel dafür, stellt die " Google- Glass" dar. Mit ihr brauchen wir nicht einmal mehr auf unser Smartphone zu blicken und Angst vor einer Halsstarre zu bekommen, sondern einfach nur durch die speziellen "Gläser" zu schauen und mithilfe der Sprachfunktion die für uns notwendigen Befehle zu geben.
Man könnte meinen wir verschmelzen mit der Technologie - und dies ist nicht nur eine utopische Vision.

 


Schon heute sind viele Menschen auf technische Hilfe angewiesen, wie zbsp.: modernste Prothesen, künstliche, Herzklappen oder andere Implantate.
Wir brauchen es um ein normales Leben führen zu können bzw. Um überhaupt zu überleben.
Wir lassen uns von Technik steuern, werden eins mit ihr, vielleicht sogar zu Cyborgs.
Damals fand man so etwas nur in Science fiction Stories vor, heute verkörpert dies Stephen Hawking, als berühmtester Cyborg, in der Realität.
Doch in unserer Zukunft reichen uns nicht mehr künstliche Prothesen oder ein elektronischer Rollstuhl. Wir wollen das Leben in vollen Zügen genießen, dabei laufen können und anstelle von Plastik - Haut spüren.
Um dies zu ermöglichen hilft uns unter anderem der 3D Drucker.
Mit dem wurden die jeweiligen Prothesen nicht nur billiger und schneller erarbeitet sondern mit ihm beginnt eine neue Ära der Wissenschaft.
Das Bioprinting.
So gehört das Organspenden bald schon der Vergangenheit an, denn die benötigten Organe werden in naher Zukunft gedruckt werden,
Man druckt mit lebenden Zellen, wie reife Körperzellen oder Vorläufer zellen und lässt diese ein Gewebe errichten.
Man kann es sich garnich ausmalen was man mit so einem "Drucker" alles errichten kann, wie viele Leben man damit retten kann. Es wäre ein großer Fortschritt in der Medizin und auch wenn diese erst in den Anfangsschritten sind, sind wir der Zukunft doch ganz nah.

Doch in welcher Hinsicht unterscheiden wir uns dann noch von Roboter?

Die Seele und unsere Freiheit? 
Wenn man wohl davon ausgeht, dass die Seele sich in der Zirbeldrüse befindet- haben wir auch diese schon längst verloren, denn villeicht wurde sie durch einen kleinen Chip ersetzt, welcher nun für sämtliche Hormonproduktion sorgt.

Die Seele wird frei gesetzt. Wo wir gerade bei " frei sein" sind, Freiheit wird niemand besitzen, wenn uns die Technologie bis in den Markknochen sitzt und uns steuert.

Nun wollen wir es eben bequem. Gesundheit. Wollen Unsterblichkeit.

Ich denke das Leben mit der Technologie kann für uns ab einer gewissen Zeit so garnicht mehr bequem werden.

Samstag, 26. Dezember 2015

Toleranz- eine umstrittene Tugend

All zu oft wird heutzutage über Toleranz geredet. Man soll zum Beispiel die Meinung seiner Mitmenschen, Ausländer, verschiedene Religionen, Neigungen und vieles mehr tolerieren. Das Thema Toleranz ist in jeder Lebenslage aufzufinden. Und besonders in der heutigen Zeit zählt es als eine Tugend und wird sogar gefordert. Intoleranz ist in einer modernen Gesellschaft nicht gut angesehen. Aber Moment mal: heißt das, man darf Intoleranz nicht tolerieren? Ist das nicht auch schon intolerant? Woher stammt eigentlich der Begriff Toleranz? Sollte es zum Gesetz werden, dass jeder ständig tolerant ist? Und wie lassen sich die gewonnenen Kenntnisse im Alltag anwenden? Auf diese und weitere interessante Fragen möchte ich in meinem philosophischen Essay Antworten finden. Dabei werde ich zunächst den Begriff Toleranz definieren:
Der Begriff Toleranz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „erdulden“ oder  „ertragen“. Die Fähigkeit, tolerant zu sein bedeutet, Anderssein oder Andershandeln (z.B. Herkunft, Neigungen, Moral) zu gestatten. Dies erweckt nicht unbedingt den Eindruck, als ob man das "Anderssein" wirklich akzeptiert , sondern es immer noch als unnormal wertet und achselzuckend hinnimmt, da man zwar nicht der selben Meinung ist aber mit dem Ausspruch "Ich toleriere das" einem Konflikt aus dem Weg gehen möchte oder sich als moderner, weltoffener Mensch geben will. Man nimmt eine passive Haltung ein. Ich empfinde Toleranz als Mitte zwischen Intoleranz und Akzeptanz, aber auch als eine Art Ausrede. Der Begriff "Toleranz" müsste gar nicht existieren, wenn die zu tolerierenden Eigenschaften gar nicht erst als anders angesehen werden würden.
Ein Zitat des österreichisch-britischen Philosophen Karl Popper lautet: "Im Namen der Toleranz sollten wir daher das Recht beanspruchen die Intoleranz nicht zu tolerieren". Popper sagt damit, dass jegliche Intoleranz nicht zu tolerieren ist, was in sich schon ein Widerspruch ist, da man, sobald man die Intoleranz nicht toleriert, selbst intolerant ist. Jedoch wenn man selbst gegen Intoleranz absolut tolerant wäre, so würde die Intoleranz ohne Frage Überhand gewinnen, da die Toleranz nichts gegen diese tun würde und sie selbst würde vernichtet werden.
Sollte die Intoleranz also gegen z.B. Religionen, verschiedene ethnische Hintergründe oder Neigungen durch etwa Zensur oder Androhung von Strafen verboten werden?  Wenn ein Staat dies beschließt, so würden sich die Menschen in ihrer Meinungsfreiheit beraubt fühlen, es würden noch größere Abneigungen gegen das Verbotene entstehen und Anarchie könnte sich entwickeln. Toleranz wird dann nur als Zwang gesehen, doch dahinter wird der Andersdenkende mit überheblicher Verachtung geduldet. Man kann den Menschen zwar verbieten, intoleranten Inhalt nicht öffentlich zu machen, doch deren Denken bleibt unveränderlich. Um eine höhere Form der Toleranz, nämlich die Achtung und Akzeptanz in einer Gesellschaft hervor zu bringen, muss dies zu einer Tugend werden, sich in den Persönlichkeiten manifestieren und aus eigenem Antrieb geschehen. Ein Staat (und ein Mensch) kann außerdem nur so tolerant sein, als dass er seine eigenen Ideale weiter voran bringen kann und Intoleranz darf nur so lange geduldet werden, wie sie niemanden psychisch oder physisch verletzt.
File:120408-Berlin-East-Side-Gallery Tolerance.JPGIn diesem Sinne ist Intoleranz gar nichts Schlechtes. Ich denke, man sollte grundlegend unterscheiden, auf welches Ziel die Intoleranz ausgerichtet ist. Wenn zum Beispiel in Deutschland eine Demonstration Rechtsextremer stattfindet, dann hat der Staat, in dem die freie Meinungsäußerung erlaubt ist, die Demonstration zu tolerieren, aber nicht deren Inhalt. Man darf nicht alles tolerieren, doch wenn es die Situation erfordert, muss man auch scheinbar "intolerante" Meinungen erhören, um einer Konfliktlösung näher zu kommen, da man Intoleranz nicht mit Intoleranz bekämpfen kann. Aber manchmal ist es auch notwendig, intolerant zu sein, wenn zum Beispiel ein Rassist einen Schwarzen bedroht, sollte man dies nicht hinnehmen, sondern Zivilcourage zeigen und sich direkt mit dem Problem/dem Konflikt auseinandersetzen, natürlich ohne sich selbst zu gefährden. In dieser Hinsicht stimmte ich K. Popper zu, aber man sollte bedenken, dass es keine allgemeingültige Regel für den Einsatz von (In)Toleranz gibt, denn ich denke, das Wort "Toleranz" ist ein viel zu ungenauer Begriff, als dass man sich auf dessen Bedeutung berufen kann. Man muss im Alltag sowohl tolerant als auch intolerant sein.
Wichtig ist mir, dass verschiedene Meinungen gar nicht angezweifelt werden, sodass es nicht nur die Möglichkeit "tolerieren" oder "nicht tolerieren" gibt. Denn jede Meinung existiert, egal, ob sie toleriert wird oder nicht. Letztendlich muss sich jeder persönlich trotz aller Diskussion für eine Meinung entscheiden, entweder akzeptiert man einen Sachverhalt oder eine Position oder man lehnt eine bestimmte Position ab oder wie J.W. von Goethe sagte: "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zu Anerkennung führen." Akzeptanz heißt aber nicht, dass man jede Einstellung, die man respektiert sich selbst aneignen muss, sondern, dass man diese für gültig hält. Nur weil man z.B. Homosexualität genau so wie jede andere Form von Liebe oder Sexualität akzeptiert, heißt es nicht, dass man sie selbst auch auslebt.
Gay pride 486 - Marche des fiertés Toulouse 2011.jpg | von Guillaume PaumierDie Toleranz ist kein klar definierter Begriff, keine vorgeschriebene Handlungsabfolge und auch keine Denkweise, sie ist eine umstrittene Tugend, die in einer modernen Gesellschaft zwar allgemein gefordert wird, doch eigentlich nie zu wahrem Respekt und Akzeptanz führt. Eine wirklich weltoffene Gesellschaft braucht keine Toleranz, sondern Menschen, die erkennen, dass jeder verschieden ist und somit unterschiedliche Meinungen entstehen und jeder selbst für sich entscheiden muss, ob man eben dagegen oder dafür ist. Toleranz kann niemals absolut sein, doch ist sie in vielen Situationen hilfreich, um Probleme zu lösen aber sie sollte nicht missbraucht werden beziehungsweise als Ausrede verwendet werden, denn: akzeptieren geht über tolerieren.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Transcendence: hat der Mensch eine Seele?

Letztens sah ich den Film Transcendence.  Er handelt von einem Wissenschaftlerpaar, welches an einem Computer mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Als Dr. Will Caster vergiftet wurde wird die Theorie verwirklicht und sein Bewusstsein auf einen Quantencomputer hochgeladen. Mir stellte sich nun die Frage: ist dies tatsächlich in Zukunft möglich? Besteht das menschliche Bewusstsein aus nichts anderem als Neuronen, die Informationen austauschen?  Oder braucht es doch eine Seele, um bewusst zu existieren?
Zahlreiche Naturvölker weisen auf die Existenz der Seele hin. Bei den Mayas zum Beispiel hat die Seele ihren Sitz im Blut. Auch René Descartes war der Meinung, der Mensch sei im Besitz einer Seele und lokalisierte diese in der Zirbeldrüse. Selbst Wissenschaftler, insbesondere solche, die sich mit Quantenphysik beschäftigen sind von ihrer Existenz überzeugt.
Wenn wir sehr achtsam sind und unsere Gedanken beobachten, bemerken wir, was das Bewusstsein ist. Die höchste Instanz des menschlichen Wesens ist nämlich nicht wie viele behaupten das Denken oder die Logik, sondern die Seele, die alles beobachtet. Sie sammelt bewusste sowie unbewusste Informationen, die auf ewig in ihr bleiben. Der Körper und der Geist können darauf zugreifen und mit dem Zeitpunkt des Todes löst sich die Seele vom Körper. Trotzdem glaube ich nicht, dass es einen Sitz der Seele gibt, sondern, dass diese in einer nicht materiellen Dimension existiert.
Um also wieder auf die Frage vom Anfang zurück zukommen denke ich, dass eine Bewusstseinsübertragung nicht möglich ist, da die Seele nicht übertragen werden kann. Dennoch glaube ich, dass sich dadurch einmal künstliche Intelligenz schaffen lassen kann, die aber nicht die selbe Person ist.

Sonntag, 22. November 2015

Realität im Traum

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich einen Traum, welcher mich bis heute nicht losgelassen hat.
Zuerst schien es ein ganz gewöhnlich gewesen zu sein , eine Person , eine Handlung - das Übliche. Bis sich eine Woche darauf  dieser in seiner Deutung bewahrheitet hatte.
Nach einigen Recherchen wusste ich, man nennt dies einen Wahrtraum, also einen Traum, der nicht gedeutet werden muss, da es schon genauso passiert ist oder passieren wird.
Laut Studien kann jeder dritte von uns von so einem Erlebnis berichten, welches häufiger auftreten kann als uns bewusst ist.
Zukunftsbeschreibende Träume sind prospektiv, jedoch gibt es noch retrospektive und telepathische Wahrträume.
Leider wurden auf diesem Gebiet nicht allzu viele Forschungen betrieben und es ist der Wissenschaft noch nicht gelungen dies zu erklären, bis auf den Fakt, dass Personen welche wahrträumen sehr sensibel und offen für solche Phänomene sind. ( besonders junge Menschen)
Vielleicht ist dies auch die einfachste Erklärung.
Möglicherweise verpüren wir eine gewisse Energie, diese nehmen wir im Traum auf, da wir im Schlaf mehr wahrnehmen als im Wachzustand. Wir wandeln die Energie in das Wissen um, welches wir uns unbewusst angeeignet haben.
Manchmal frage ich mich ob, gerade in meinem letzten Traum, eine bestimmte telepathische Verbindung zwischen den Personen besteht, Ob die im Traum erschienene Person die Träumende warnen, eine Lösung finden oder einfach nur etwas sagen möchte.  Führt dies zum Thema Seelenwanderung?
Wir senden anderen Personen unbewusste Zeichen, indem wir Nachts aus unserem Körper fliegen. ..
Womöglich erklärt dies auch, weshalb wir im Traum mehr wahrnehmen. 
Vielleicht ist es auch nur, wie sooft in einem Traum widergespiegelt wird, die Angst oder ein Wunsch.
Doch es bleibt wissenschaftlich gesehen unerklärt.






        *Wir wollen das Universum erklären, doch wissen über uns selbst Nichts.*

Samstag, 21. November 2015

Was ist Zeit?

Für mich ist Zeit -wie auch Zahlen, Wörter und Formen- eine vom Menschen geschaffene "Einheit" um das Universum für unser Alltagsverständnis begreiflicher zu machen. Besonders in der Westlichen Welt ist der Mensch in seinem Denken und handeln sehr konkret und möchte sich durch Zeit in gewisser Weise absichern. Schon zu unseren Anfangszeiten wurden erst die Winter, später Tag und Nacht und noch etwas später die Stunden gezählt.
Zeit hat weder Anfang noch Ende. Zeit existiert immer, nur dass wir sie in einem bestimmten Abschnitt wahrnehmen. Zeit ist immer anwesend und doch ist sie niemals objektiv, denn sie ist unglaublich ausdehnbar. Mal ist der zweiwöchige Urlaub viel zu schnell vorbei, mal erscheinen einem die letzten 5 Minuten Schulunterricht wie eine halbe Ewigkeit.
In unserer Gesellschaft spielt exakte Zeit eine übertrieben große Rolle. Wer nicht zu einer verabredeten Zeit erscheint wird schnell mal als unzuverlässig abgestempelt.
In gewisser Weise schränkt uns Zeit ein. Wer alles immer exakt nach Plan macht kann sich nicht mehr auf die Tätigkeit selbst konzentrieren, sondern rennt sprichwörtlich nur noch der Zeit hinterher.
Sie definiert Anfang und Ende, Tod und Leben, ist immer da und doch nicht greifbar.

Freitag, 13. November 2015

Mensch sein

@Lena

Wir wollen frei sein. Reisen.
Wollen den Himmel um uns haben und die Sonne in den Händen halten.

Doch wenn wir sie halten - verbrennen wir, wenn wir atmen - ersticken wir, wenn wir reisen- sehen wir doch nichts.
Wenn wir frei sind - fliegen wir zu hoch und zu weit. 
Oben fallen wir....